Über mich

Über mich

Herzlich willkommen!

Wie schön, dass du nicht nur meine Geschichten lesen, sondern auch mehr über die Person hinter den Worten erfahren möchtest. Ganz im Sinne meiner fantastischen Abenteuer lade ich dich ein, mich auf meiner ganz persönlichen Hauptquest zu begleiten – von Level zu Level. Mein Leben ist (zum Glück!) bei Weitem nicht so dramatisch wie die Plots meiner Bücher, doch vielleicht findest du zwischen den Zeilen mehr Magie, als du erwartest.

Level 0

Manche Lebenswege beginnen mit einem Schrei. Meiner begann mit einer Schlagzeile: 

»Lehrermangel an Gymnasien«

Das las man jedenfalls an meinem Geburtstag im November 1990 auf der Titelseite der Tageszeitung, die meine Mutter für mich aufbewahrt hat. Offensichtlich ahnte sie damals schon, dass ausgerechnet diese Schlagzeile später eine Pointe in meiner Biografie sein würde.
Mein Berufswunsch stand damit als 0-Jährige jedenfalls fest.

… einer Schlagzeile: 

»Lehrermangel an Gymnasien«

Das las man jedenfalls an meinem Geburtstag im November 1990 auf der Titelseite der Tageszeitung, die meine Mutter für mich aufbewahrt hat. Offensichtlich ahnte sie damals schon, dass ausgerechnet diese Schlagzeile später eine Pointe in meiner Biografie sein würde.
Mein Berufswunsch stand damit als 0-Jährige jedenfalls fest.

Level 6

Gleich nach dem ersten Schultag verkündete ich meiner Mutter:

»Ich werde Lehrerin!«

Auch wenn die folgenden vier Grundschuljahre in ihrer Dramaturgie nicht ganz mit dem ersten Tag mithalten konnten, blieb ich meinem Entschluss treu. Geschichten schrieb ich übrigens damals schon sehr gerne, wie das Bild beweist. Die (vermutlich) erste geschriebene Geschichte aus der 1./2. Klasse trägt den vielversprechenden Titel »die geschichte fom dem einhorn« und entfesselt auf zehn Seiten ein atemberaubendes Abenteuer voller Fantasie, Spannung, Action, Romantik und überraschenden Wendungen – also alles, was ein echter Bestseller braucht.

Von ein paar stilistischen Mängeln abgesehen.

Nach dem Übertritt aufs Gymnasium entwickelte sich bald ein kreativer Nebeneffekt mit Langzeitwirkung, der sich an einem ganz normalen Tag in mein Leben schlich: das Schreiben. Selten sah man mich ohne ein Buch in der Hand oder in der Tasche. Lesen gehörte fest zu meinem Alltag, ebenso wie Singen, Musizieren, Theaterspielen und Tanzen. Kein Wunder also, dass ich regelmäßig Büchermagazine auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer durchstöberte.

Und dann war da plötzlich dieser eine Artikel, der alles ins Rollen brachte …

»Ich werde Lehrerin!«

Auch wenn die folgenden vier Grundschuljahre in ihrer Dramaturgie nicht ganz mit dem ersten Tag mithalten konnten, blieb ich meinem Entschluss treu. Geschichten schrieb ich übrigens damals schon sehr gerne, wie das Bild beweist. Die (vermutlich) erste geschriebene Geschichte aus der 1./2. Klasse trägt den vielversprechenden Titel »die geschichte fom dem einhorn« und entfesselt auf zehn Seiten ein atemberaubendes Abenteuer voller Fantasie, Spannung, Action, Romantik und überraschenden Wendungen – also alles, was ein echter Bestseller braucht! (Von ein paar stilistischen Mängeln abgesehen.)

Nach dem Übertritt aufs Gymnasium entwickelte sich bald ein kreativer Nebeneffekt mit Langzeitwirkung, der sich an einem ganz normalen Tag in mein Leben schlich: das Schreiben. Selten sah man mich ohne ein Buch in der Hand oder in der Tasche. Lesen gehörte fest zu meinem Alltag, ebenso wie Singen, Musizieren, Theaterspielen und Tanzen. Kein Wunder also, dass ich regelmäßig Büchermagazine auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer durchstöberte.

Und dann war da plötzlich dieser eine Artikel, der alles ins Rollen brachte …

Level 14

Wann immer ich erzähle, dass ich meinen Debütroman mit 14 Jahren zu schreiben begonnen habe, blicke ich in erstaunte Gesichter. Ja, ich war jung – aber entschlossen!

Eines Tages las ich nämlich in einer Bücherzeitschrift einen Artikel über einen gewissen Christopher Paolini, der seinen Fantasy-Bestseller »Eragon« mit 15 Jahren geschrieben hatte und nun als jüngster Autor der Welt gefeiert wurde.
Da dachte ich mir: »Ich bin sogar ein Jahr jünger … Das kann ich auch!«

Also begann ich kurzerhand, meinen Debütroman »Der fünfte Magier: Schneeweiß« zu schreiben. Natürlich mit Drachen (weil Drachen toll sind) und einem völlig unvorhersehbaren Ende (weil es davon viel zu wenige gibt).

Gesagt, getan.

Für die Rohfassung brauchte ich (inklusive einjähriger Kreativpause direkt nach dem ersten Kapitel) rund zweieinhalb Jahre. Danach wanderte das Manuskript in die analoge (Stichwort: Schreibblock) als auch in die digitale Schublade (Stichwort: Diskette).

Meine damalige Vorstellung für einen Coverentwurf, den mir eine Freundin gezeichnet hat. Erkennt ihr das Schloss in Smaragds Auge?

… blicke ich in erstaunte Gesichter. Ja, ich war jung – aber entschlossen!

Eines Tages las ich nämlich in einer Bücherzeitschrift einen Artikel über einen gewissen Christopher Paolini, der seinen Fantasy-Bestseller »Eragon« mit 15 Jahren geschrieben hatte und nun als jüngster Autor der Welt gefeiert wurde.
Da dachte ich mir: »Ich bin sogar ein Jahr jünger – und das kann ich auch!«

Also begann ich kurzerhand, meinen Debütroman »Der fünfte Magier: Schneeweiß« zu schreiben. Natürlich mit Drachen (weil Drachen toll sind) und einem völlig unvorhersehbaren Ende (weil es davon viel zu wenige gibt; findet ihr nicht auch?).

Gesagt, getan.

Für die Rohfassung brauchte ich (inklusive einjähriger Kreativpause direkt nach dem ersten Kapitel) rund zweieinhalb Jahre. Danach wanderte das Manuskript in die analoge (Stichwort: Schreibblock) als auch in die digitale Schublade (Stichwort: Diskette), denn unser Drucker konnte leider keine Bücher drucken/binden. 

Meine damalige Vorstellung für einen Coverentwurf, den mir eine Freundin gezeichnet hat. Erkennt ihr das Schloss in Smaragds Auge?

Level 19

Ich war 19, als ich meinen Roman zum ersten Mal wieder aus der Schublade zog und ihn von Grund auf überarbeitete. Was (und wie) eine 14-Jährige schreibt, klingt nämlich stilistisch und inhaltlich doch etwas anders als das, was eine 19-Jährige schreibt (und das war eben die Untertreibung des Jahrhunderts). 

Während ich mich auf das Abitur vorbereitete, feilte ich nicht nur an der neuen Version des ersten Bandes, sondern begann auch den zweiten – der immerhin nur noch eineinhalb Jahre bis zur Fertigstellung brauchte.

Christine Weber

2010 wagte ich schließlich den großen Schritt: Ich verfasste ein sehr … sagen wir: mutiges Anschreiben inklusive Exposé und schickte beides an die vier größten Verlage, deren Adressen ich herausfinden konnte.

Deren Antwort nach über 6 Monaten Wartezeit?
Vier Standardabsagen.
(Völlig überraschend, haha.)

Für mich war das Thema Veröffentlichung damit erst einmal vom Tisch, denn andere »Verlage«, die ich fand, verlangten für die Veröffentlichung viel Geld. (Mir war damals noch nicht klar, dass es sich dabei um sogenannte Druckkostenzuschussverlage handelte und nicht um echte Verlage).

Stattdessen begann ich mein Lehramtsstudium an der LMU in München und beschäftigte mich die nächsten Jahre mit mathematischen Beweisen, lateinischer Grammatik und pädagogischen Theorien.

Meine beiden Manuskripte wanderten erneut zurück in die Schublade. Vorerst.

… wieder aus der Schublade zog und ihn von Grund auf überarbeitete. Was (und wie) eine 14-Jährige schreibt, klingt nämlich stilistisch und inhaltlich doch etwas anders als das, was eine 19-Jährige schreibt (und das war eben die Untertreibung des Jahrhunderts). 

Während ich mich auf das Abitur vorbereitete, feilte ich nicht nur an der neuen Version des ersten Bandes, sondern begann auch den zweiten – der immerhin nur noch eineinhalb Jahre bis zur Fertigstellung brauchte.

2010 wagte ich schließlich den großen Schritt: Ich verfasste ein sehr … sagen wir: mutiges Anschreiben inklusive Exposé und schickte beides an die vier größten Verlage, deren Adressen ich herausfinden konnte.

Deren Antwort nach über 6 Monaten Wartezeit?
Vier Standardabsagen.
(Völlig überraschend, haha.)

Für mich war das Thema Veröffentlichung damit erst einmal vom Tisch, denn andere »Verlage«, die ich fand, verlangten für die Veröffentlichung viel Geld. (Mir war damals noch nicht klar, dass es sich dabei um sogenannte Druckkostenzuschussverlage handelte und nicht um echte Verlage).

Stattdessen begann ich mein Lehramtsstudium an der LMU in München und beschäftigte mich die nächsten Jahre mit mathematischen Beweisen, lateinischer Grammatik und pädagogischen Theorien.

Meine beiden Manuskripte wanderten erneut zurück in die Schublade. Vorerst.

Christine Weber

Level 25

Nach meinem 1. Staatsexamen fand ich endlich wieder die Zeit fürs Schreiben und zwar in Form von Kurzgeschichten, Gedichten und Fanfiktion. Besonders »Drabbles« hatten es mir angetan, Geschichten aus exakt 100 Wörtern mit einer überraschenden Wendung im letzten Satz.

Neben meinem zweijährigen Referendariat lektorierte und korrigierte ich auch einige Diplom- und Doktorarbeiten sowie Manuskripte für (angehende) Autorinnen und Autoren, die ihre Werke im Selfpublishing veröffentlichen wollten. So kam es schließlich, dass ich mir wie damals mit 14 Jahren dachte:

»Das kann ich auch!«

Am 18.05.2018 veröffentlichte ich meinen Debütroman „Der fünfte Magier: Schneeweiß“ im Selfpublishing. Was für ein Gefühl, sein eigenes Buch endlich in den Händen zu halten!

Knapp ein Jahr später wurde ich in Berlin mit dem „Deutschen Phantastik Preis“ für das „Beste deutschsprachige Romandebüt“ ausgezeichnet, was bis heute einer der schönsten Momente meines Lebens war.

PS: Während ich von da an (fast) jedes Jahr ein Buch veröffentlichte, absolvierte ich die Zweitqualifikation für das Grundschullehramt. Es gab nämlich gerade keinen Bedarf an Gymnasiallehrkräften. (Ist das noch Ironie oder schon Sarkasmus?)

… Kurzgeschichten, Gedichten und Fanfiktion. Besonders »Drabbles« hatten es mir angetan, Geschichten aus exakt 100 Wörtern mit einer überraschenden Wendung im letzten Satz.

Neben meinem zweijährigen Referendariat lektorierte und korrigierte ich auch einige Diplom- und Doktorarbeiten sowie Manuskripte für (angehende) Autorinnen und Autoren, die ihre Werke im Selfpublishing veröffentlichen wollten. So kam es schließlich, dass ich mir wie damals mit 14 Jahren dachte:

»Das kann ich auch!«

Am 18.05.2018 veröffentlichte ich meinen Debütroman „Der fünfte Magier: Schneeweiß“ im Selfpublishing. Was für ein Gefühl, sein eigenes Buch endlich in den Händen zu halten!

Knapp ein Jahr später wurde ich in Berlin mit dem „Deutschen Phantastik Preis“ für das „Beste deutschsprachige Romandebüt“ ausgezeichnet, was bis heute einer der schönsten Momente meines Lebens war.

PS: Während ich von da an (fast) jedes Jahr ein Buch veröffentlichte, absolvierte ich die Zweitqualifikation für das Grundschullehramt. Es gab nämlich gerade keinen Bedarf an Gymnasiallehrkräften. (Ist das noch Ironie oder schon Sarkasmus?)

Level 30

Katzen

Ich hatte Blut geleckt – oder eher Tinte. Ein neues Schreibprojekt namens »Chronik der verschwundenen Götter« begleitete mich die nächsten Jahre. Ungefähr so lange, wie ich als Lehrerin an der Grundschule unterrichtete. Nach 4,5 Jahren wechselte ich nämlich wieder zurück ans Gymnasium, weil hier nun doch wieder Lehrkräftemangel herrschte. (… Kein Kommentar. Stattdessen gibt es ein Foto meiner zwei Katzen, die ich in meiner Vita bisher sträflich vernachlässigt habe.)

… oder eher Tinte. Ein neues Schreibprojekt namens »Chronik der verschwundenen Götter« begleitete mich die nächsten Jahre. Ungefähr so lange, wie ich als Lehrerin an der Grundschule unterrichtete. Nach 4,5 Jahren wechselte ich nämlich wieder zurück ans Gymnasium, weil hier nun doch wieder Lehrkräftemangel herrschte. (… Kein Kommentar. Stattdessen gibt es ein Foto meiner zwei Katzen, die ich in meiner Vita bisher sträflich vernachlässigt habe.)

Katzen

Level 34

Fantasy ist ein großartiges Genre, aber 2024 stolperte ich über etwas, das mich sofort in seinen Bann zog:

LitRPG

Dieses Genre (kurz für »Literary Role Playing Game«) verbindet Elemente aus Computer-Rollenspielen mit Fantasy- und Science-Fiction-Elementen zu einem humorvoll-spannenden Abenteuer der Extraklasse. Es reizte mich sehr, ein Buch in einem Genre zu verfassen, das noch so neu war und kaum weibliche Protagonisten geschweige denn weibliche Autoren kannte. So erblickte »RNG ONLINE« im August 2024 das Licht der Welt und zieht seither immer mehr Leserinnen und Leser in die virtuelle Realität.

Was als nächstes kommt, wenn diese Reihe abgeschlossen ist?

Ich weiß es bereits.

Und wenn du meinen Newsletter abonnierst, wirst du es definitiv als Erstes erfahren. 

… 2024 stolperte ich über etwas, das mich sofort in seinen Bann zog:

LitRPG

Dieses Genre (kurz für »Literary Role Playing Game«) verbindet Elemente aus Computer-Rollenspielen mit Fantasy- und Science-Fiction-Elementen zu einem humorvoll-spannenden Abenteuer der Extraklasse. Es reizte mich sehr, ein Buch in einem Genre zu verfassen, das noch so neu war und kaum weibliche Protagonisten geschweige denn weibliche Autoren kannte. So erblickte »RNG ONLINE« im August 2024 das Licht der Welt und zieht seither immer mehr Leserinnen und Leser in die virtuelle Realität.

Was als nächstes kommt, wenn diese Reihe abgeschlossen ist?

Ich weiß es bereits.

Und wenn du meinen Newsletter abonnierst, wirst du es definitiv als Erstes erfahren. 

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